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Wir wachen auf und es fehlt irgendwas. Nach kurzer Zeit kommen wir drauf. Das Trommeln des Regens ist weg. Wir schauen raus und die Sonne grinst uns an. Jippi! Nach dem Frühstück ist erst mal Zeltputz und Planenkorrektur angesagt. Auch den Zweisitzer kann man jetzt wieder vor das Zelt stellen. Wir packen unsere Räder aus und machen uns auf den Weg nach Loddin, um uns das Achterwasser anzuschauen. Die Sonne hat nun mittlerweile die Wolken fast komplett vertrieben und nur noch der kühle Wind erinnert an das gestrige Schmuddelwetter. Auf dem Rückweg machen wir Halt beim Stranddistelimbiss. Kehren aber nicht dort ein, sondern nebenan in einer Fischräucherei. Statt Kaffee und Kuchen gibt es Butterfisch und Matjeshering. Nachdem die Fahrräder wieder im Auto verstaut sind, geht es an den Strand. Dort ist sehr viel los und die Menschen versuchen alle einen Platz in der Sonne zu ergattern. Im Schatten ist es nämlich wegen des kalten Windes nicht so angenehm. Auch der Sand ist noch nicht wieder richtig trocken und unsere Decke wird an der Unterseite feucht ... Aber eh Mann, wir sind am Strand und in der Sonne!!! Wir bekommen einen neuen Nachbarn auf dem Campingplatz. Er ist mit einem Campinganhänger von 3Dog unterwegs, den er mit unserer Hilfe auf seiner zugewiesenen Parzelle positioniert. Manche Bäume stehen hier aber auch wirklich nicht günstig.

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...seit gestern Nachmittag und es scheint, als will es überhaupt nicht mehr aufhören!
Wir setzen uns vormittags in den Zug nach Zinnowitz, der fährt direkt beim Campingplatz los. Na, hier boxt der Bär, da ist was los. Sämtliche Läden haben auf und wir bummeln - trotz Regen. Bevor wir wieder zurückfahren, essen wir leckeren, frischsten Fisch (ja, richtig gelesen: wir haben BEIDE Fisch gegessen!!).
Unseren Zelteingang rüsten wir mit einer zusätzlichen Plane auf, damit wir lüften können, ohne, dass es reinregnet. Gegen Abend hört es auf zu regnen. Wir machen einen Strandspaziergang und finden schöne Muscheln.

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Heute morgen ist es bewölkt bis heiter. Nach dem Frühstück brechen wir zu Fuß auf ins 4 km entfernte Koserow. Dort angekommen, schauen wir uns das Seebad an der schmalsten Stelle der Insel an. Auf einem Infoschild wird die Sage der reichen Stadt Vineta erzählt, deren Dächer aus purem Gold gewesen sein sollten und die vor 1000 Jahren zwischen Karfreitag und Ostersonntag in der Ostsee versank. Nach dem Einkaufen geht es wieder zurück zum Campingplatz und dann wird erst einmal gekocht. Hier das Ein-Topf Rezept des Tages:
Zutaten: zwei Scheiben Bauchfleisch, Möhren, grüner Paprika, Fenchel, Bärlauch und Kartoffelbreipulver.
Zubereitung: Das Fleisch und das Gemüse würfeln. Dann das Fleisch mit etwas Margarine anbraten, das Gemüse hinzugeben, andünsten und mit Wasser auffüllen. Das Ganze kochen lassen, bis das Gemüse so ist, wie man es gerne isst. Als letztes solange etwas von dem Kartoffelbreipulver hinzugeben, bis man denkt, dass es nun dick genug ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!
Nach dem Essen geht's zum Abwasch und dann wird noch ein Milchkaffe gebraut. Kaum ist dieser ausgetrunken, fängt es an zu tröpfeln. Das Tröpfeln geht in ein Dauertröpfeln über und die Temperatur fällt auch ab. Wir verschanzen uns in unserem Zelt und werden dort der Dinge harren, die noch so kommen.
Anbei noch ein paar Eindrücke von gestern.

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Nach unendlich langer Fahrt sind wir sicher und wohlbehalten auf Usedom angekommen.
Der Campingplatz Stubbenfelde ist zwar groß aber trotzdem sehr gemütlich.
Wir haben eine große Parzelle für uns, auf der das Zelt und das Auto Platz finden.
Der Platz liegt direkt an der Steilküste und braucht nur 5 min zu Fuß, um diesen dann ins Wasser halten zu können!!
Wasser und Stromanschluss haben wir sogar auch direkt neben unserem Zelt.