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Jippi, Sonne. Heute Morgen scheint die Sonne. Die Duschen funktionieren zwar gerade nicht, aber die gute Laune ist ungetrübt. Nach dem Frühstuck geht es los zum Cachen. Schließlich müssen wir ja ein neues Zuhause für den kleinen Wal finden, den uns Dominika anvertraut hat. Der Wal ist nämlich ein Travelbug und will von Hessen in den Norden. Nach kurzer Recherche ist ein neues Heim gefunden, der "Usedomer Travelbug- und Travelcoinresidenz". Also los geht's. Gesucht, gefunden und den Wal abgeliefert. Nun zum nächsten Cache, so der Gedanke. Mal wieder plötzlich aufkommender Regen ändert den Plan. Ab in den Zug und nach Heringsdorf zum bummeln. Aus dem Bummel wird die Suche nach Unterstellmöglichkeiten vor dem Platzregen. Dieser hört aber scheinbar gar nicht mehr auf. Schließlich landen wir in der Usedomer Inselbrauerei. Nach einem guten Essen geht es dann wieder durch den Regen zum Bahnhof und zurück in unser Zelt. Gegen Abend hört es dann endlich auf zu regnen und der Campingplatz erwacht. Man hört wieder die Kinder spielen und überall steigen die Rauchfahnen der Holzkohlegrills auf.

Heute morgen geht es mit der Bäderbahn nach Ahlbeck, dem östlichsten der drei Kaiserbäder hier auf Usedom. Kaiserbäder deshalb, weil hier Kaiser Wilhelm II Urlaub zu machen pflegte - ist schon ein bisschen her. Wir schauen uns die Ahlbecker Seebrücke an, die unter anderem auch in Loriots Film "Papa ante Portas" zum Schluss zu sehen ist, da dort seine Mutter ihren 80. Geburtstag feiert. Jetzt ist dort ein Restaurant und wir trinken in Gedenken an den Film eine Apfelsaftschorle. Dann machen wir uns los auf unsere drei Kaiserbädertour. Immer am Strand entlang, mit den Füßen in der Ostsee, geht es von Ahlbeck nach Heringsdorf und von dort weiter nach Bansin. Die Sonne brutzelt uns fast die Pelle vom Leib aber Dank der Sonnencreme bleibt der Sonnenbrand aus. In Bansin angekommen, machen wir uns auf die Suche nach dem Bahnhof und fahren dann wieder zurück zum Camoingplatz. Direkt nach dem Abendessen legt ein Gewitter mit anhaltendem Platzregen los. Einige Zelte werden überflutet. In einer kurzen Regenpause werden Gräben um die Zelte gezogen und einige Zelte hastig eingepackt. Dann geht es wieder los. Dagegen war der Regen am Wochenende Pillepalle. Laut Wetterbericht soll das meiste Wasser zwischen 23:00 und 02:00 Uhr herunterkommen. Es wird wohl eine kurze Nacht werden.
Hier noch ein paar Eindrücke unserer Strandwanderung:

Zwar bewölkt, aber warm. Der Strand ruft und wir folgen. Schnell noch Decke, Standmuschel und Bücher eingepackt und los geht es. Einen ganzen Tag lang am Strand rumgeflözt. Nur zum Mittagessen waren wir kurz am Zelt. Da für den Nachmittag Regen gemeldet war, war der Strand fast ohne Menschen. Und die Sonne kam am Nachmittag auch noch durch. Herrlich.

Wir werden vom Regen geweckt und entschließen uns, noch etwas weiter zu schlafen. Als wir aufstehen, regnet es nicht mehr und die Wolken verziehen sich auch. Und dann ist sie da, die Sonne über Usedom!!! Wir nutzen die Sonnenzeit, um die Plane neu auszurichten und unser Auto an der Grenze unsrer Parzelle zu parken. Das geht nämlich, weil unsere unmittelbaren Nachbarn vor und Links neben uns aufgebrochen sind. Jetzt haben wir endlich den Platz komplett, für den wir auch zahlen und können nun die Wäscheschnur dort spannen, wo auch die Sonne hinscheint. Außerdem können wir jetzt auch eine Bank und den Tisch in die Sonne stellen. Dort essen wir dann auch zu Mittag. Einem Nachbarn von uns wurde eine zu kleine Parzelle zugewiesen und nun helfen wir ihm Links neben uns zu ziehen. Unsere Luftpumpe funktioniert leider nicht so, wie sie soll. Man kann pumpen, bis einem die Arme abfallen, mehr als 2 Bar Druck bekommt man einfach nicht auf die Reifen. Diese sollen aber mindesten 3,5 Bar haben. Also, es muss eine neue Pumpe her. Wir machen uns auf nach Koserow und besorgen eine neue. Dann sehen wir uns noch die Seebrücke von Koserow an und schlecken ein Waldmeister-Softeis. Lecker!!! Auf dem Heimweg besorgen wir uns noch etwas fürs Abendbrot. Unser neuer Nachbar zeigt sich heute sehr anhänglich - mal sehen, wie sich das weiterentwickelt...

Wir wachen auf und es fehlt irgendwas. Nach kurzer Zeit kommen wir drauf. Das Trommeln des Regens ist weg. Wir schauen raus und die Sonne grinst uns an. Jippi! Nach dem Frühstück ist erst mal Zeltputz und Planenkorrektur angesagt. Auch den Zweisitzer kann man jetzt wieder vor das Zelt stellen. Wir packen unsere Räder aus und machen uns auf den Weg nach Loddin, um uns das Achterwasser anzuschauen. Die Sonne hat nun mittlerweile die Wolken fast komplett vertrieben und nur noch der kühle Wind erinnert an das gestrige Schmuddelwetter. Auf dem Rückweg machen wir Halt beim Stranddistelimbiss. Kehren aber nicht dort ein, sondern nebenan in einer Fischräucherei. Statt Kaffee und Kuchen gibt es Butterfisch und Matjeshering. Nachdem die Fahrräder wieder im Auto verstaut sind, geht es an den Strand. Dort ist sehr viel los und die Menschen versuchen alle einen Platz in der Sonne zu ergattern. Im Schatten ist es nämlich wegen des kalten Windes nicht so angenehm. Auch der Sand ist noch nicht wieder richtig trocken und unsere Decke wird an der Unterseite feucht ... Aber eh Mann, wir sind am Strand und in der Sonne!!! Wir bekommen einen neuen Nachbarn auf dem Campingplatz. Er ist mit einem Campinganhänger von 3Dog unterwegs, den er mit unserer Hilfe auf seiner zugewiesenen Parzelle positioniert. Manche Bäume stehen hier aber auch wirklich nicht günstig.

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...seit gestern Nachmittag und es scheint, als will es überhaupt nicht mehr aufhören!
Wir setzen uns vormittags in den Zug nach Zinnowitz, der fährt direkt beim Campingplatz los. Na, hier boxt der Bär, da ist was los. Sämtliche Läden haben auf und wir bummeln - trotz Regen. Bevor wir wieder zurückfahren, essen wir leckeren, frischsten Fisch (ja, richtig gelesen: wir haben BEIDE Fisch gegessen!!).
Unseren Zelteingang rüsten wir mit einer zusätzlichen Plane auf, damit wir lüften können, ohne, dass es reinregnet. Gegen Abend hört es auf zu regnen. Wir machen einen Strandspaziergang und finden schöne Muscheln.

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Heute morgen ist es bewölkt bis heiter. Nach dem Frühstück brechen wir zu Fuß auf ins 4 km entfernte Koserow. Dort angekommen, schauen wir uns das Seebad an der schmalsten Stelle der Insel an. Auf einem Infoschild wird die Sage der reichen Stadt Vineta erzählt, deren Dächer aus purem Gold gewesen sein sollten und die vor 1000 Jahren zwischen Karfreitag und Ostersonntag in der Ostsee versank. Nach dem Einkaufen geht es wieder zurück zum Campingplatz und dann wird erst einmal gekocht. Hier das Ein-Topf Rezept des Tages:
Zutaten: zwei Scheiben Bauchfleisch, Möhren, grüner Paprika, Fenchel, Bärlauch und Kartoffelbreipulver.
Zubereitung: Das Fleisch und das Gemüse würfeln. Dann das Fleisch mit etwas Margarine anbraten, das Gemüse hinzugeben, andünsten und mit Wasser auffüllen. Das Ganze kochen lassen, bis das Gemüse so ist, wie man es gerne isst. Als letztes solange etwas von dem Kartoffelbreipulver hinzugeben, bis man denkt, dass es nun dick genug ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!
Nach dem Essen geht's zum Abwasch und dann wird noch ein Milchkaffe gebraut. Kaum ist dieser ausgetrunken, fängt es an zu tröpfeln. Das Tröpfeln geht in ein Dauertröpfeln über und die Temperatur fällt auch ab. Wir verschanzen uns in unserem Zelt und werden dort der Dinge harren, die noch so kommen.
Anbei noch ein paar Eindrücke von gestern.

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Nach unendlich langer Fahrt sind wir sicher und wohlbehalten auf Usedom angekommen.
Der Campingplatz Stubbenfelde ist zwar groß aber trotzdem sehr gemütlich.
Wir haben eine große Parzelle für uns, auf der das Zelt und das Auto Platz finden.
Der Platz liegt direkt an der Steilküste und braucht nur 5 min zu Fuß, um diesen dann ins Wasser halten zu können!!
Wasser und Stromanschluss haben wir sogar auch direkt neben unserem Zelt.