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Bei strahlendem Sonnenschein ging es heute morgen mal wieder brutal bergauf. Die Wegweiser waren nicht ganz so verwirrend, wie gestern, so dass wir uns, ganz wie im Reiseführer beschrieben, nach geraumer Zeit entscheiden mussten: entweder wir schauen und eine Benediktinerabtei an und nehmen 120 Höhenmeter Unterschied in Kauf oder wir wandern 3 km mehr!!
Klar, wollten wir die Abtei sehen - was sind schon 120 Höhenmeter - ha!!!
ALPINER Abstieg - dass konnte keiner ahnen... Schottersteinchen, Rutschgefahr, steilste Abgründe, alles inklusive. Sicher wären wir in sehr viel kürzerer Zeit die 3 Kilometer mehr gelaufen, egal, hatte echt seinen Reiz.
Endlich in Hirzenach angekommen, haben wir artig die Abtei fotografiert und wollten uns dann mit einer kalten Cola belohnen - Ruhetag - ok - Wasser haben wir ja immer dabei ;))
Da wir vom Kraxeln dann erstmal genug hatten, haben wir den Rest der Strecke direkt neben dem Rhein zurückgelegt - ja, richtig gelesen, neben dem Rhein!!!! Das war schön!!! Recht früh erreichten wir die Jugendherberge und hatten dann beim Bummeln im Örtchen noch einen erholsamen Tag. Allerdings haben wir hier in St. Goar bis jetzt am Schlechtesten gegessen...
Morgen ist's angeblich nur eine kurze Etappe. Mal schauen, was das Wetter macht...

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Heute stand der Tag unter dem Motto "Drei Schilder fünf Richtungen". Die Wegweiser und die Beschreibungen der Wanderführer passten heute nicht so richtig zusammen und so kam es, dass wir heute etwas mehr Landschaft durchstreift haben, als wir uns vorgenommen hatten. Schließlich und endlich erreichten wir Boppard per Seilbahn (!!!) vom Gedeonseck aus. Von Boppard ging es dann nach Bad Salzig. Und dort zum wohlverdienten Salatteller mit Schöppchen. 🙂

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Nach dem Frühstück ging es los. Immer am Rheinufer entlang und dann langsam, immer steiler werdend, ging es hoch zum Rittersturz und weiter zum Dommelberg. Da im Reiseführer steht, dass Schloss Stolzenfels montags nicht zu besichtigen ist, haben wir unseren Aufstieg zum Merkurtempel fortgesetzt. Mittlerweile hatte sich Regen eingestellt, der immer stärker wurde. Gott sei Dank steht beim Merkurtempel eine Schutzhütte, in die wir uns schleunigst verzogen. Kurze Zeit später kamen ein paar Pfadis und suchten ebenfalls Unterschlupf in der Hütte. Wie saßen dann dort ungefähr eine dreiviertel Stunde zusammen, bis der Regen aufhörte und wir uns wieder auf den Weg machten. Nun waren es nur noch 5 km bis nach Rhens. Die ging es allerdings stetig bergab. In Rhens angekommen fanden wir sofort unser Hotel und checkten ein.

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So, jetzt sind wir in Koblenz. Die Zugfahrt verlief reibungslos und auch das Hotel war schnell gefunden. Wir stellten dort unsere Rucksäcke ab und fragten, wo man hier in der Nähe gut bürgerlich essen kann. Die freundliche Dame gab uns einen Tipp und wir gingen los. Es ging Richtung Rheinufer, an der Rhein-Mosel-Halle vorbei und ins Weinforf. Das ist eine Gaststätte, die aus mehreren Gebäuden besteht,die um einen Innenhof angeordnet sind, wie ein Gehöft. In der Dorfzeitung erfährt man, was es alles zu essen gibt. So weit so gut. Das Essen jedenfalls ist überdurchschnittlich gut, die Portionen mehr als ausreichend und der Preis sehr angemessen. Nach dem Schmaus ging es zum Deutschen Eck und dann zu Besichtigungstour in die Altstadt. Nach mehreren Stunden ging unsere Koblenztour zu Ende und wir zurück ins Hotei. Ein herrlicher Einstieg in den Urlaub. Wir freuen uns schon auf unsere erste Wanderung morgen nach Rhens.

Unser HandgepäckSo, jetzt ist alles gepackt und die wirklichen schwierigen Entscheidungen sind auch gefallen. Damit meinen wir Entscheidungen wie z.B. "nehme ich die Sonnenbrille mit oder nicht", "welchen Fotoapperat sollen wir einpacken, den kleinen oder die DSLR?" oder "sollten wir doch noch einen Pulli einpacken, oder reicht das dünne Fleece". Ja, man macht es sich nicht einfach. Aber nun stehen sie in der Stube, die ultimativ gepackten Rucksäcke. Irgend etwas wichtiges wird da schon nicht fehlen. Im Vergleich zu 2007 sind die Rücksäcke ca. 2 kg leichter und somit auch nicht so voll. Also haben wir noch Platz für jede menge Reiseandenken 😉

Heute haben wir unsere Ausrüstung zusammengestellt und in den Rucksäcken verstaut. Man merkt deutlich, das wir diesmal keine Schlafsäcke und Iso-Matten mitnehmen müssen. Bislang wiegt der Rucksack 7,6 Kilogramm.
Wir sind gespannt, was uns dann am Montag auf unserer ersten Etappe von Koblenz nach Rhens erwarten wird. Am Sonntag werden wird mit der Bahn anreisen. Wir freuen uns schon darauf.